JA, unsere PROplus und Team Express Editionen schließen eine mobile Lizenzerweiterung namens 'USB-AnyPC' mit ein, die dem Lizenzinhaber eine portable Nutzung der Vollversion - genauer gesagt: des PRO Feature-Sets - mit allen beliebigen VistaWIKI-kompatiblen PCs erlaubt. Die PRO Features werden nach der Anmeldung an der Datenbank automatisch für die Dauer der Sitzung freigeschaltet. USB-AnyPC verwandelt deinen USB-Stick sozusagen in einen mobilen elektronischen Lizenzschlüssel, mit dem du deine komplette Wisssenbibliothek jederzeit auch unterwegs ohne Funktionsbeschränkungen nutzen kannst, z.B. auf dem PC eines Freundes. Dank aktivierter Verschlüsselung bleiben deine Daten auch im Falle eines Verlustes vor unbefugtem Zugriff geschützt!

Die "kleineren" Lizenzvarianten STANDARD und PRO besitzen kein USB-AnyPC.

Wer sein VistaWIKI ohne Funktionsbeschränkungen mit mehr als nur einem PC nutzen möchte, greift also am besten gleich zur PROplus Edition!

VistaWIKI-Lizenzen sind "klassische" Kauflizenzen, die mit einer Einmalzahlung erworben werden und für die jeweilige Hauptversion (Major Release, aktuell V4) inklusive aller Updates (Minor Releases, 4.1, 4.2,...) unbefristet gültig bleiben. Die "Feature-Flat" der PRO Editionen schließt ebenso alle noch erscheinenden Funktionsupgrades derselben Versionsnummer mit ein.

Folgekosten können entstehen, wenn du dein VistaWIKI künftig auf ein nachfolgendes Major Release upgraden möchtest. Neue Major Releases erscheinen jedoch erst, wenn dies aus technischen Gründen notwendig wird, weil eine neue Programmversion nicht mehr abwärtskompatibel mit der Vorgängerversion ist. Derzeit ist kein solches Versionsupgrade geplant. Aber auch wenn es soweit ist, bleibt deine Lizenz für die von dir erworbene Programmversion in jedem Fall uneingeschränkt gültig.

Wir signieren unsere Software mit einem eigenen (selbst-signierten) Code-Signing-Zertifikat. Dies ist eine gängige Praxis, wenn Software z.B. als Open Source veröffentlicht oder für interne Zwecke von eigenen Programmierern entwickelt wird. Windows "SmartScreen" & Co. weisen in solchen Fällen beim Programmstart darauf hin, dass der "digitale Ausweis" des Programmierers von keinem einschlägig bekannten "Ausweise-Händler" ausgestellt wurde und stuft den Programmierer deshalb als "unbekannten Herausgeber" ein. Der PC-Nutzer entscheidet dann selbst, ob das Programm trotzdem ausgeführt werden soll.

Da steht etwas von einem "möglichen Risiko". Ist selbst-signierte Software denn weniger sicher?

Nein, grundsätzlich nicht. Keine noch so namhafte Zertifizierungsstelle überprüft auch nur eine Codezeile! Das ist schlicht nicht deren Aufgabe - geschweige denn Kompetenz, sondern ein fast schon gefährlicher Mythos. Über die Sicherheit und Qualität von Software - also deren Freiheit von Fehlern und schädlichem Programmcode - sagen Code-Signing-Zertifikate entgegen des weit verbreiteten Irrglaubens rein gar nichts aus. Es geht immer allein darum, die Herkunft und Unversehrtheit der Software - und insbesondere auch aller nachfolgenden Updates und Upgrades - überprüfbar zu machen. Und das funktioniert mit eigenen Zertifikaten technisch ebenso gut. Einfache Faustregel: Wenn du einem Programmierer vertraust, kannst du auch seinem selbstsignierten Zertifikat vertrauen. Tust du dies nicht, solltest du seine Software nicht nutzen, und zwar ganz unabhängig davon, woher das Zertifikat stammt.

Wie soll man denn jemandem vertrauen, den man persönlich gar nicht kennt?

Eben! Wenn du ein Computerprogramm in einem Szenario einsetzen möchtest, das in Fragen der IT- und Datensicherheit eine besondere Aufmerksamkeit erfordert, solltest du prinzipiell niemandem "blind" vertrauen, auch keiner namhaften Zertifizierungsstelle (die ihren Sitz in der Regel irgendwo auf der anderen Seite des Globus' hat). Auch Zertifikate mit "großen" Namen können Fake sein und werden mittlerweile von Cyberkriminellen im DarkNet gehandelt (Heise c´t Artikel 21/2018). Falls du dich also einmal vergewissern möchtest, dass mit VistaWIKI alles seine Richtigkeit und Ordnung hat, nimm am besten einfach persönlichen Kontakt zu uns auf. Etwas anderes tun Zertifizierungsstellen (für viel Geld) nämlich auch nicht. Wir möchten uns dein Vertrauen lieber verdienen statt es mit regelmäßigen Zahlungen an unbeteiligte Dritte zu erheischen.

Um die SmartScreen-Meldung abzustellen und das Programm künftig ohne Rückfrage zu starten, setze in den Eigenschaften der Programmdatei VISTAWIKI.EXE das Häckchen bei "Zulassen" bzw. konfiguriere VistaWIKI in den Einstellungen deiner Sicherheitssoftware als zulässige Anwendung, wenn du ein anderes Produkt verwendest. Aber Vorsicht: Tue dies immer erst, nachdem du zumindest einmal den "Digitalen Fingerabdruck" überprüft hast. Wie das geht, erfährst du auf der Downloadseite und im Abschnitt "Installation" des Benutzerhandbuchs.

TEAM EXPRESS Edition
JA. Die serverbasierte Team Express Edition erlaubt die gleichzeitige gemeinsame Nutzung von Wissensdatenbanken, die auf einem oder mehreren Datenbankservern im lokalen Netz bzw. in der privaten Cloud gespeichert werden (on Premises). Die Anzahl an Nutzern und Datenbanken ist dabei nur durch die Kapazität des Servers begrenzt. Für das Einrichten zusätzlicher Datenbanken fallen in VistaWIKI keine weiteren Kosten an. (SQL Server/Client-Lizenzen werden nicht mitgeliefert.)

Die PERSONAL Edition
erlaubt nur eine zeitversetzte Bearbeitung, dabei jedoch ein gleichzeitiges Lesen. Datenbankdateien können ohne Datenbankserver z.B. auf einem Netzlaufwerk geteilt und an mehreren Netzarbeitsplätzen gleichzeitig geöffnet werden. Eine gleichzeitige Dateneingabe ist jedoch unbedingt zu vermeiden, da diese zu unerwünschten Resultaten (gegenseitiges Überschreiben) und im Extremfall sogar zu einer Beschädigung der Datenbank führen kann. Der Lizenzvertrag schließt den Einsatz der PERSONAL Edition als vollweriges Mehrplatzsystem daher ausdrücklich aus.

JA, der in die Software integrierte Lizenzassistent überträgt deine Kauflizenz bei Bedarf auf ein anderes Gerät oder eine erneuerte Windows Installation, z.B. nach dem Austausch der Festplatte.

Lizenzübertragungen sind in Zeitabständen von jeweils 60 Tagen im "Self-Service", also ohne die Unterstützung unserer Hotline möglich.

JA, für den schreibgeschützten Lesezugriff auf Artikel und Dateianlagen deiner PERSONAL Edition steht für alle der PRO Reader für Windows sowie unsere Reader-App für Android kostenlos zur Verfügung. Im Gegensatz zur funktionsbeschränkten 'FREE' Edition beherrscht der PRO Reader auch die meisten erweiterten Funktionsmerkmale der 'PRO' Edition - Verschlüsselung, Querverweise, SmartLinks, Tabellen, etc..

Mit dem PRO Reader ist sogar ein zeitgleicher Zugriff beliebig vieler Nutzer auf alle Datenbankdateien möglich, die z.B. auf einem Netzlaufwerk geteilt werden. Der aufwändige Betrieb eines Intranet-Webservers wird somit in vielen Fällen überflüssig.

Der Zugriff auf Serverdatenbanken der Team Express Edition ist mit den Reader Apps allerdings nicht möglich.

Personal Edition

Grundsätzlich JA, denn wo du dein Wiki speicherst ist im Grunde egal, solange der Dateipfad über einen Laufwerksbuchstaben erreichbar ist. Die Synchronisation mit Nextcloud, OneDrive, Dropbox, Google Drive & Co. solltest du allerdings prinzipiell für die Dauer deiner VistaWIKI-Sitzungen pausieren. Abhängig von der Arbeitsweise deines Cloud-Clients verursacht eine permanent "live" im Hintergrund laufende Cloudsynchronisation typischerweise regelmäßig längere Unterbrechnungen und Wartezeiten, da die Datenbankdatei bei jeder noch so kleinen Änderung zumeist vollständig neu übertragen und in der Zwischenzeit womöglich sogar für Schreibzugriffe gesperrt wird. Dies kann für jede lokale Datenbankanwendung, die auf einen verzögerungefreien Dateizugriff angewiesen ist, erhebliche Leistungsverluste und im Extremfall sogar schwerwiegende Fehlfunktionen bedeuten. Drücke in deiner Cloudsoftware also am besten einfach die Pausentaste, bevor du VistaWIKI startest und löse diese erst wieder, nachdem du es beendet hast.

TEAM EXPRESS Edition

JA, die mehrbenutzerfähige Team Edition lässt sich bei Bedarf auch standortübergreifend nutzen, sofern der Datenbankserver über die Cloud erreichbar ist. Dazu kann der Server über einen frei wählbaren TCP-Port und entsprechende Firewallregeln nach außen freigegeben und im Idealfall zusätzlich durch einen VPN-Tunnel sicher geschützt werden, so dass ausschließlich autorisierte Nutzer darauf zugreifen können.

Die Software basiert auf dem .NET-Framework 4.6.1 und erfordert somit eine Ausführungsumgebung mit einem Windows Betriebssystem. Mittels aktueller Virtualisierungstechnologien kann eine solche Ausführungsumgebung auch auf einem Apple Computer oder unter Linux installiert werden. Solltest du dies bereits getan haben, wünschen wir dir viel Freude mit VistaWIKI auf deinem Mac oder Linux PC! Im anderen Fall fallen Zusatzkosten für die erforderliche Drittanbieter-Software an. Virtualisierungssoftware ist zumeist zwar kostenfrei zu haben, das Windows Betriebssystem aber leider nicht.

Eine solche Installation erfordert in jedem Fall fortgeschrittene Computerkenntnisse und ist nicht durch unseren kostenlosen Installationssupport abgedeckt.

Ja.